KW 3 | Lokalaugenschein und Baggerfahrer
- Sophie Wotschke

- 16. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 9 Stunden
Diese Woche ist der Startschuss für den Pilnacek-Untersuchungsausschuss gefallen. Für uns NEOS ist klar: In dieser Causa gibt es zahlreiche offene Fragen, die ohne parteipolitische Scheuklappen aufgeklärt werden müssen. Es geht nicht um Polittheater, sondern um etwas ganz Grundlegendes – um die Frage, ob es im „System Pilnacek“ zu politischer Einflussnahme auf die Justiz gekommen ist und ob es in weiterer Folge Interventionen bei den Ermittlungen rund um seinen Tod gegeben hat.
Im folgenden Video gebe ich einen Überblick über den Sachverhalt:
Zum Auftakt am Mittwoch hat ein Lokalaugenschein am Fundort in Rossatz wertvolle Erkentnisse gebracht. Er war wichtig für die Aufklärungsarbeit, für ein besseres Verständnis der Aktenlage und für die Vorbereitung der Befragungen.
Der erste Befragungstag am Donnerstag drehte sich um jene Personen, die als Erste am Fundort waren. Besonders bemerkenswert ist hier die Aussage des Baggerfahrers, der den Leichnam gefunden hat. Er hat bei der Befragung klar gesagt: „Ich glaube, dass es ein Unfall war.“
Trotzdem haben die Ermittler vor Ort sehr schnell von Suizid gesprochen. Und diese Behauptung kam auch sehr rasch aus der Politik. So soll Sebastian Kurz laut Angaben seines Anwalts nur kurze Zeit nach der Auffindung über den Tod von Christian Pilnacek informiert worden sein. Kurz darauf hat er offenbar selbst von Suizid gesprochen. Das alles zu einem Zeitpunkt, zu dem noch nicht einmal eine Obduktion stattgefunden hatte. Warum wussten Sebastian Kurz und sein Anwalt so früh über den Todesfall? Und warum wurde voreilig eine Todesursache kommuniziert?
Hier besteht großer Aufklärungsbedarf. Wir NEOS werden jedenfalls dranbleiben und die Hintergründe lückenlos beleuchten – sachlich, unabhängig und im Interesse der Rechtsstaatlichkeit.

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